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Marvin Knappe

Gerecht geht anders- Demo

Angesichts der weiteren Verschärfung der Armut und sozialen Ungleichheit in unserem Land rufen wir als Kreisverband Dahme-Spreewald der Partei DIE LINKE zum Protest auf.

Wir werden künftig an jedem letzten Freitag des Monats in Königs Wusterhausen demonstrieren, für Frieden, Abschöpfung der Kriegsgewinne bei den Profiteuren, Umverteilung des Reichtums von oben nach unten und eine spürbare Entlastung von Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die von Preissteigerungen und Inflation bedroht sind.

Wir protestieren dagegen, dass die Bundesregierung zwar einfach mal so 100 Milliarden Euro für die Rüstung hervorzaubert, aber die Menschen, die immer ärmer werden, am Monatsende jeden Cent zweimal umdrehen müssen, um sich und ihre Familie zu ernähren. Mit dabei sein wird unser neuer Bundesgeschäftsführer Tobias Bank.

https://instagram.com/dielinke.zeuthen?igshid=YmMyMTA2M2Y=

Eindrücke der Diskussionsrunde vom 8. Juni mit der Bundestagsabgeordneten Gesine Lötzsch in Wildau

Einige Eindrücke der gestrigen Diskussionsrunde mit unserer Bundestagsabgeordneten Gesine Lötzsch in Wildau.

 

Wir sprachen über das jüngst beschlossene, fatale 100-Milliarden-Sondervermögen für die Bundeswehr und all die Möglichkeiten, die es gäbe, dieses Geld für soziale Zwecke zu verwenden, für Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und viele weitere Dinge, von denen die Mehrheit der Bevölkerung profitieren würde. Leider haben die Profite der Rüstungsindustrie bei der Bundesregierung sowie der Union einen höheren Stellenwert als die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung.

 

Wir sprachen über den furchtbaren Krieg in der Ukraine und kamen darin überein, dass dieser Krieg nur durch Verhandlungen beendet werden kann, dass Aufrüstung, Waffenlieferungen an Kiew der absolut falsche Weg sind.

 

Es war, alles in allem, ein gelungener, konstruktiver Austausch und wir danken Gesine für ihr Kommen.

Parduhn David

Gespräch und Diskussion mit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dr. Gesine Lötzsch

Heine Gets The Groove

Ein Heine-Programm Kaiserbahnhof Halbe, 26.6.2022, 16.00 Uhr                                               
Gesprochen, gesungen und gespielt von Uwe Neumann und Ian Melrose                                 
Regie: Anette Daugardt                                                                                                                            
(unterstützt von DIE LINKE.)

                                                                                                                                                                                                                                  

Die Texte von Heinrich Heine sind fast zwei Jahrhunderte alt und doch wirken sie so frisch, so modern, so erstaunlich nah an unserem heutigen Lebensgefühl,  dass sich eine Idee folgerichtig aufdrängte: Man müsste gerade für die Gedichte eine eigene Musik erfinden, denn jedes dieser Stücke hat eine eigene Temperatur, eine ganz eigene Zusammensetzung von Witz, Wut, Welterkenntnis und Melancholie. So ist eine Vielzahl musikalischer Formen entstanden, vom Kunstlied über Chanson und Weltmusik bis hin zum Blues und Rap.  Dazwischen werden in kurzen Szenen  immer wieder die wichtigen Stationen aus dem Leben Heinrich Heines erzählt und gespielt, die meisten Texte entstammen aus seiner funkelnden Prosa. Trotz seiner schweren Erkrankung in den letzten Jahren ließ er sich nie entmutigen und schuf  seine eindrucksvollsten Werke wie „Deutschland, ein Wintermärchen“ und die Gedichtsammlung „Romanzero“. Heinrich Mann schrieb über Heinrich Heine: „Er war sachlich bei aller seiner Phantasie, scharf zugleich und zärtlich, ein Zweifler, doch tapfer."

Uwe Neumann und Ian Melrose geben in ihrem durchaus experimentellen Programm der Poesie Heines den Groove, der eigentlich sowieso in ihr verborgen ist.

Jens Wollenberg, DER UHU

 

Kartenbestellung:                                                                                                                                     
Tel: 033762 / 91786, Email: deruhu.wollenberg@aol.de

Eintritt: 13.- Euro

Mediations-Veranstaltung zur Selbststärkung

D. edler

1. Mai 2022 auf der Mühleninsel

Philipp Martens-CMo

Gedenken zum 1. Todestag von Günter Pappenheim

Mehrere Genossen gedachten heute auf dem Zeuthener Ehrenhain dem vor einem Jahr verstorbenen Widerstandskämpfer Günter Pappenheim. Umrahmt wurde das Gedenken mit der Rede von Philipp Martens, die unten angefügt ist. Anschließend legten Michael Wippold, Claudia Mollenschott und Philipp Martens ein Blumengebinde nieder.

Liebe Genossinnen und Genossen,

heute gedenken wir dem Todestag von Günter Pappenheim, der vor einem Jahr leider von uns gegangen ist. Wir alle erinnern uns noch gut an die bundesweite und internationale Anteilnahme im letzten Jahr.

Ich möchte kurz zu Günters Biografie sprechen und an seine Verdienste erinnern.

Opposition und Widerstand waren für Günter etwas Vertrautes, denn seit seiner Kindheit musste er sich mit der Repression seiner Familie durch die Nazis auseinandersetzen.

Ludwig Pappenheim, sein Vater und tief verwurzelter Sozialist, wurde bereits 1933 von den Nazis inhaftiert und im Januar 1934 ermordet. Die Familie wurde fortwährend ausgegrenzt. Seine Mutter, Frieda Pappenheim, musste die vier Kinder allein großziehen. Die Nazis verwehrten ihr die Witwenrente. Dennoch oder gerade deswegen erzog sie ihre Kinder antifaschistisch. Sie nahm mit den Kindern weiter an illegalen Versammlungen und Zusammenkünften des Widerstands teil. Sie lehrte sie, trotz aller Widerstände nicht den Faschisten klein beizugeben.

Günter arbeite nach seiner Lehre als Schlosser in einem Betrieb, in dem auch französische Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. Am 14. Juli 1943 spielte er auf Bitten französischer Kriegsgefangener auf seiner Ziehharmonika die Marseillaise zum Nationalfeiertag der französischen Nation. Nachdem er denunziert wurde, kam er am gleichen Tag im Gefängnis in Suhl in Haft. Dort wurde er tagtäglich mehrmals schwerstens körperlich misshandelt. Am 15. Oktober 1943 wurde er in das KZ Buchenwald eingeliefert. Trotz all der Schrecken und der Grausamkeit in diesem Vernichtungslager brachte Günter den Mut auf, bei seiner Arbeit in diesem Lager Gewehre bei der Fertigung zu manipulieren, sodass diese für den Kriegseinsatz schlechter bzw. gar nicht geeignet waren.

Nach der Befreiung des Lagers führte Günter seine politische Tätigkeit dann wieder in Freiheit fort. Er war 75 Jahre Mitglied unserer Partei, Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze, Silber und Gold, Kommandeur der französischen Ehrenlegion, Vorsitzender der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e. V., Erster Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos, Bundesausschuss der VVN BdA, Mitglied im Ehrenpräsidium der Fédération Internationale des Résistants, Ehrenbürger der Stadt Weimar.

Günters Mut und sein ständiger Kampf gegen den Faschismus und gegen den Krieg ist uns allen ein leuchtendes Beispiel. Wir trauern um den Verlust. Mit tiefer Sorge würde Günter auf die heutigen Ereignisse schauen. Im Osten Europas stehen sich zwei Brüdervölker gegenüber und bekämpfen sich.

Der Schwur von Buchenwald ist noch nicht erfüllt. Ich möchte nur drei Sätze aus diesem Schwur verlesen:

Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden und ihren Angehörigen schuldig.“

Wir alle fühlen uns diesem Schwur verpflichtet und müssen gerade in diesen kriegerischen Zeiten an das Vermächtnis von Günter erinnern. Ein lebenslanger Kampf für den Frieden und die Völkerverständigung bis hin zur Aufgabe der persönlichen Freiheit und körperlichen Unversehrtheit. Ein unbedingter und nicht zu brechender Wille zum Frieden und zur Freiheit!

H. Menze, D. Edler

Vielfaches Dankeschön zum Frauentag

Der Stadtverbandsvorstand Luckau überreicht zum Frauentag bunte Nelken an die Beschäftigten und betagten Damen im Altersheim an der Berste, an die Mitarbeiterinnen des Hauses Mamre, an Frauen im Pflegedienst des DRK und an Beschäftigte im Rathaus Luckau. Dabei gab es bei herrlichem Wetter viel Spaß, Freude und ein kräftiges Dankeschön an alle Frauen, die sich trotz so mancher Widrigkeiten besonders in heutiger Zeit ihrer beruflichen und familiären Herausforderungen stellen.

Aber auch in Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Schulzendorf, Wildau und Zeuthen wurden insgesamt mehr als 350 Rosen und Nelken in sozialen Einrichtungen an die Mitarbeiterinnen überreicht und ihnen für Ihre engagierte und verantwortungsvolle Arbeit gedankt.

Am Abend waren die Genossinnen des Kreisverbands zur Vorführung des Films "Wunderschön" in das Kulturkino "Capitol" in Königs Wusterhausen eingeladen.

Wenn ich Bürgermeisterin werde ...

M. Wiezorek mit ihren 5 wichtigsten, politischen Vorhaben

JA zu KW!

Abwahl von Bürgermeister Swen Ennullat beantragt

D. Edler

Außerordentlicher Kreisparteitag beendet

Foto: D. Edler

Anlass für den Außerordentlichen Kreisparteitag am 10.09.2020 waren erforderliche Nachwahlen für den Landesparteitag und den Bundesparteitag. Hier sind die Ergebnisse:

  1. Delegierte für den Bundesparteitag sind Genn. Liane Groth und Gen. Helmut Scholz.
  2. Mänlicher Ersatzdelegierter für den Bundesparteitag ist Gen. Joshua Deweller.
  3. Mänliche Ersatzdelegierte für den Landesparteitag sind die Gen. Eric Hilbert, Philipp Martens und Matthias Mnich
J. Deweller

Im Alter von 90 Jahren, ist unser Horst Singer nicht mehr erwacht.

Wir fühlen mit seiner Familie und bedanken uns für alles, was er für viele Menschen getan hat.

Bildquelle: privat
D. Edler

Gedenken zum 8. Mai 2020

Teurow - Bürgermeister von Münchehofe Ralf Irmscher spricht

Gerlinde Irmscher

Gedenken für die Opfer von Hanau

Joshua D. von Linksjugend ['solid] initiert Gedenkveranstaltung

Foto: G. Irmscher

Zu einer Gedenkminute für die Opfer des Anschlags in im hessischen Hanau haben sich am Donnerstagabend rund 30 Menschen auf dem Platz vor dem Rathaus in Königs Wusterhausen zusammengefunden. Bei dem mutmaßlich rechtsradikalen und rassistischen Anschlag erschoss ein Mann in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln. „Als wäre der Fall nicht schlimm genug, leider reiht er sich in eine Kette ein –NSU und NSU 2.0, der Mord an Lübcke, der Anschlag in Halle und nun Hanau“, sagte Joshua Deweller, der die spontane Versammlung initiiert hatte. „Es ist wichtig ein Zeichen zu setzten, dass so etwas nicht toleriert wird“, sagt Max Fender vom Jugendbeirat. Foto: Gerlinde Irmscher

M. Wippold

Festtagsgrüße

Dr. Martin Müller

Skandal!

Der VVN-BdA wurde die Gemeinnützigkeit aberkannt

Der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) wurde durch das Finanzamt des Landes Berlin die Gemeinnützigkeit entzogen. Dieser die Bundesvereinigung betreffende Beschluss ist uns am 22.11.2019 bekannt geworden. Er fußt auf Einlassungen des bayerischen Verfassungsschutzberichtes, der seit Jahren bemüht ist, die VVN-BdA als linksradikal zu denunzieren.

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