Spenden an Die Linke LDS:

Wir nehmen kein Geld von Lobbyisten aber sehr gerne Ihre Spende.

IBAN: DE78 16050000 3661031545

BIC: WELADED 1 PMB

Bitte geben Sie unbedingt Ihren Namen und Ihre Adresse an, da das Parteiengesetz verbietet, anonyme Spenden anzunehmen.

Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigungen aus.

Wir bedanken uns schon mal im voraus für Ihre Zuwendung.

Mit solidarischen Grüßen

Die Linke LDS

 

 

 

Presse Land Brandenburg

28. Juni 2016 Sebastian Walter

12 Euro Mindestlohn. Jetzt. Ohne Ausnahmen.

Zum Ergebnis der Mindestlohnkommission zur Erhöhun Mehr...

 
28. Juni 2016 Diana Bader

Bundesteilhabegesetz muss deutlich nachgebessert werden

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Bun Mehr...

 
24. Juni 2016 Marco Büchel

Wie weiter nach dem BREXIT?

In einer denkbar knappen Entscheidung haben sich d Mehr...

 
 

Wenn Sie wissen wollen wie es aussehen würde, wenn am Sonntag Wahlen wären.

 

Die Linke LDS

Facebook und Twitter

facebook.com/dielinke.lds/

twitter.com/DieLinkeLDS

 

 

 
22. Juni 2016

Gegen das Vergessen, die Ignoranz.

Gegen deutsche Soldaten im Osten. Für friedliche Beziehungen mit Russland in Europa. Heute beim Gedenken mit der Basisorganisation Niederlehme/Wernsdorf hörten wir noch einmal das berühmte "Govorit Moskva"...von Juri Levitan mit der Nachricht über den Angriff deutscher Truppen auf die Sowjetunion heute vor 75 Jahren.

(Michael Wippold - Kreisvorsitzender)

21. Juni 2016

Technische Störung!

Leider sind wir z. Z. telefonisch nicht erreichbar.

Auch unser Fax funktioniert erstmal nicht mehr.

Bitte melden Sie sich per eMail.

Mit solidarischen Grüßen

ilka Endrulat - Pittack

Kreisschatzmeisterin

 

 

20. Juni 2016

Am heutigen Weltflüchtlingstag.

"Angekommen! Mehr als ein Flüchtling - More than a Refugee"

Gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen bei der Ausstellungseröffnung, mit Fotos und Malereien mit und von geflüchteten Menschen. Schön zu wissen, dass viele Linke unseres Landkreises sich für unsere neuen Mitmenschen engagieren. Danke dafür speziell an diesem Tag. Jedoch was wäre erfolgreiche Integration und Hilfe ohne die Partei und Interessen übergreifende Zusammenarbeit? Sie gelingt nur mit vielen hilfsbereiten Menschen aus allen Bereichen unserer Gesellschaft, die so rechten Parolen Lügen strafen. (Michael Wippold - Kreisvorsitzender)
Austellung noch bis Ende Juli im Bürgertreff Fontaneplatz in Königs Wusterhausen.

 

 

20. Juni 2016

Oliver Theels Ergebnis.

Erste Gedanken zu unserem Wahlergebnis bei der Bürgermeisterwahl in Mittenwalde:

Oliver Theels Ergebnis, mit 16,4% der Stimmen, aus dem Stand heraus, ist beachtlich. Dafür Glückwunsch. Insbesondere diese Tatsache hat geholfen, die AfD zu verhindern. Danke den Wählerinnen und Wählern sowie den Wahlkämpfer_Innen! Einen derartigen Stimmenanteil für Die Linke in Mittenwalde, hat es bei einer Kommunal- oder Kreistagswahl lange nicht mehr gegeben. Das macht Mut, ist aber kein Grund zur Zufriedenheit. Rechts wächst! Zeit zum Handeln.

(Kreisvorsitzender Michael Wippold)

 

 

19. Juni 2016

Bürgermeister Wahl Mittenwalde

Oliver Theel ist der Kandidat der Linken.

Die Basisorganisation "Stadtverband Mittenwalde" der Partei DIE LINKE (LDS) hat in seiner Versammlung am 7. April seinen Kandidaten für die Wahl des Mittenwalder Bürgermeisters am 19. Juni benannt. Es ist der parteilose stellvertretende Amtsdirektor und Kämmerer im Schenkenländchen, Oliver Theel, der im Mittenwalder Ortsteil Motzen wohnt. Seit Jahren ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats der Mittenwalder Wohnungsbau GmbH (MiWoBau) und auch sachkundiger Einwohner im Finanzausschuss der SVV Mittenwalde.

Herr Theel ist bestens qualifiziert für eine Tätigkeit als Bürgermeister. Nach seinem Hochschulabschluss als Diplom - Kaufmann hat er jahrelang als Controller / Leiter Controlling in der Wirtschaft gearbeitet. Von 2009 bis 2011 war er Kämmerer in der Gemeinde Hoppegarten. Seit 2011 übt er die o.g. Tätigkeit im Amt Schenkenländchen aus. OliverTheel ist 48 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder im Schul- bzw. Kita - Alter.

 

12. Juni 2016

Nicht saft- und kraftlos sondern sehr kämpferisch!

Flotte Notte in Königs Wusterhausen

So präsentierte sich das Floss der LINKEN beim diesjährigen Floßwettbewerb “Flotte Notte” am 12.06.2016 in Königs Wusterhausen. Wenn auch mit einer geringen Schieflage, so machten doch die Genoss_Innen der BO42 mit Ihrer Forderung “Offene Tore für Schleusen: 7.00 –22.00 Uhr!” eine tolle Werbung für unsere Partei.

 

 

20. Mai 2016

Frauen in die Vorstände! Männer an den Herd?

Interview

Unter diesem Titel wurde am 20.05.2016 in Königs Wusterhausen das Thema „Rollenbilder und

Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt“ diskutiert. Geladen hatte die SVV-Fraktion DIE LINKE

und die AG LINKE Frauen.LDS. Als Gäste konnten Gesine Dannenberg, Potsdamer

Stadtverordnete und Studentische Senatorin der Universität Potsdam und die

Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe, gewonnen werden.

Während eines 30 minütigen Vortrags erläuterte Gesine Dannenberg die Bedeutung von

„Reproduktionsarbeit“- Arbeit, die nicht entlohnt wird und im Privatem geschieht.

Ökonomisch betrachtet ist die Reproduktionsarbeit unerlässlich, wird aber in der

Gesellschaft oft nicht als Arbeit anerkannt oder viel zu niedrig bezahlt. Die Folgen für

Karriere und Rente werden kaum beachtet. Außerdem wurde anschaulich dargestellt, wie

zum Beispiel die Popkultur traditionelle Rollenbilder auf eine subtile und oft unbewusste

Weise festigt. Im Anschluss folgte eine rege Diskussion über die Wahlmündigkeit bei der

Berufswahl, über Familienplanung in der heutigen Gesellschaft, welche Chancen es für eine

tatsächliche Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt in Brandenburg gibt und warum ist das

Thema Gleichstellung immer noch einen hohen Stellenwert haben sollte.

Carolin Kurz, Gast der Veranstaltung, beantwortete für uns ein paar Fragen:

Wie bist du auf die Veranstaltung aufmerksam geworden ?

Ich habe durch eine Freundin der Arbeitsgruppe LINKE Frauen.LDS davon erfahren.

Konntest du dich, in deinem sozialen Hintergrund im Vortrag wieder erkennen?

Ja in einigen Punkten fanden sich Übereinstimmungen. Zum Beispiel arbeite ich in einem

„helfenden“ Beruf als Ergotherapeutin. Zudem bin ich in einem eher konservativen Haushalt

aufgewachsen, sprich klare Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern. Die Frau solle dem

Mann immer den Rücken frei halten und wenn nötig auch zurückstecken. Wie mein Bruder am

Auto schrauben, durfte ich zum Beispiel auch nicht.

Ich verdiene zudem deutlich weniger als mein Partner, da er im Gegensatz zu mir einen

Studienabschluss hat.

Ist dir das Wort „Reproduktionsarbeit“ schon vorher ein Begriff gewesen?

Nein, ehrlich gesagt nicht. Vor allem, dass die Reproduktionsarbeit dazu dient soziale und

ökonomische Verhältnisse aufrecht zu erhalten und zu verbessern. Also zum Beispiel wenn ich

die Hausarbeit und ähnliches erledige und dadurch mein Partner länger und besser arbeiten kann

und sein Arbeitgeber so seine Arbeitskraft mehr nutzen kann. Oder andersherum.

 Welche Erkenntnisse und Gedanken ergaben sich für dich?

Zunächst habe ich mich gefreut, dass ich rückblickend auf meine Eltern mit meinem Partner

einen anderen Weg gehe. Wir teilen uns zu mindestens die häusliche Reproduktionsarbeit.

Nachdenklich machte mich jedoch der Gedanke an das Thema Elternzeit. Im Falle des Falles

würde ich das Elternjahr nehmen da sonst der finanzielle Ausfall zu hoch wäre. Er würde dies

jedoch wahrnehmen wenn es einen Gehaltsausgleich für die Dauer des Jahrs geben würde.

Wie fandest du den Vortrag sowie die Rahmenbedingungen, und kommst du mal wieder zu

einer Veranstaltung dieser Art?

Der Vortrag und die Präsentation waren inhaltlich sehr gut sowie gut verständlich, es wurde auf

alle Rückfragen eingegangen. Auch die räumlichen Bedingungen hier im Hans Eisler Haus waren

vollkommen in Ordnung.

Ich würde jeder Zeit wieder zu ein ähnlichen Veranstaltung/Vortrag kommen und mir dann bei

solch interessanten Themen mehr Besucher wünschen. Ich trag gern dazu bei!

 

28. April 2016

Stefan Ludwig - neuer Minister

Vor dem Landtag wurde heute Stefan Ludwig als neuer Minister für Justiz, Europa und Verbraucherschutz vereidigt. Der Kreisverband Dahme-Spreewald, dessen Mitglied Stefan Ludwig ist, gratuliert dazu ganz herzlich. Stefan Ludwig hat sich über viele Jahre als Parteivorsitzender in Brandenburg, als Landtags- und Kreistagsabgeordneter und als Bürgermeister von Königs Wusterhausen einen Namen gemacht und als ein verlässlicher Politiker der Partei DIE LINKE erwiesen. Auf dem Foto von unserem letzten Parteitag am 16. April 2016 im Süden des Landkreises Dahme-Spreewald in Neu Zauche, informierte Stefan Ludwig als Linken-Fraktionsvorsitzender des LDS-Kreistags zur Wahl des Linken-Parteimitglieds - Chris Halecker - zum 1. Beigeordneten und stellvertretenden Landrat.

 

 

17. April 2016

DIE LINKE. in Dahme-Spreewald bereitet Wahlkampf vor

Am vergangenen Samstag setzte der Kreisverband Dahme-Spreewald der Partei DIE LINKE. ihren im Januar begonnen Parteitag in Neu Zauche fort. In der inhaltlichen Debatte ging es vorrangig darum, wie das Profil der Partei mit Blick auf den bevorstehenden Bundestagswahlkampf und die anstehenden acht Bürgermeisterwahlen im Landkreis weiter geschärft werden kann.

Am 16.04.2016 setzte der Kreisverband Dahme-Spreewald der Partei DIE LINKE. ihren im Januar begonnen Parteitag im Süden des Landkreises in Neu Zauche fort. Damals musste die Tagung aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und sehr widriger Witterungsbedingungen unterbrochen werden.


In dieser Sitzung hat der Kreisverband der LINKEN die Weichen für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf gestellt. Der Kreisvorsitzende Michael Wippold schwor die Mitglieder auf eine lange und intensive Wahlkampfphase ein, in der außerdem acht Bürgermeisterwahlen anstehen. Im Vordergrund stand die Frage, wie das Profil der Partei weiter geschärft werden kann. Dabei kommt der Auseinandersetzung mit den populistischen Parolen der AfD eine besondere Bedeutung zu. Wippold würdigte die vielfältigen und konkreten Aktivitäten der LINKEN in der Flüchtlingspolitik und benannte mit dem Kampf gegen Altersarmut und der Forderung nach einer besseren Infrastruktur gerade im Bereich der Binnenschifffahrt weitere wichtige Themen für den Landkreis.


Die Mitglieder schickten Glückwünsche an den neu gewählten stellvertretenden Landrat von Dahme-Spreewald, Chris Halecker von der LINKEN, der in der vergangenen Woche im Kreistag gewählt worden war.


Auf dem Parteitag wurde mit Jutta Vogel eine neue stellvertretende Kreisvorsitzende gewählt. Mit dieser Wahl wurde der Kreisvorstand komplettiert und ist für den Wahlkampf gut aufgestellt. Alle Gremien und Delegiertenwahlen wurden durchgängig quotiert.

13. April 2016

Umbauten im Kreistaggebäude in Lübben abgeschlosssen

Die Kreistagsfraktion unserer Partei nahm am 13.04.2016 die Arbeit im umgebauten Sitzungssaal des Kreistages in Lübben auf. Gute Arbeitsbedingungen für die Kreistagsmitglieder und besseren Zugang für unsere Gäste sind auch auf Anregungen aus unserer Fraktion zu verzeichnen. Wir danken besonders Angela Laugsch für ihr Engagement.

 

 

Angela Laugsch (vorn, 2. von rechts)
14. April 2016

LINKE stellt 1. Beigeordneten

Der Kreistag Dahme-Spreewald hat gestern Abend Genossen Chris Halecker zum 1. Beigeordneten unseres Landkreises gewählt. Von den 29 Stimmen der SPD/Grüne incl. Landrat und der LINKEN-Fraktion erhielten wir 25. Unser Kandidat erhielt im 1. Wahlgang aber 31 Stimmen (29 waren notwerndig), sodass es ein sehr solides Ergebnis ist. 3 Stimmen der SPD waren nicht da, einer wollte zusätzlich dagegen stimmen. Wir haben fraktionsüberrgreifend für unseren kompetenten Kandidaten geworben. Wir stehen zum ersten Mal in LDS an der Verwaltungsspitze, und das an der 2. Position.

Wir gratulieren Chris Halecker und wünschen ihm viel Erfolg und sichern ihm unsere volle Unterstützung zu.

Hier zu einem Artikel in der Lausitzer Rundschau vom 13.04.2016

 

3. März 2016

1. Kreistag in dieser Amtszeit

und 2. Arbeitstag

Stefan Ludwig, der Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Dahme-Spreewald gratuliert dem alten und neuen Landrat Stephan Loge zur 1. Sitzung des Kreistages in seiner zweiten Amtszeit. Selbstverständlich war das Blumen in den Farben des Landkreises wert.
Der Kreisverband der Partei DIE LINKE im Landkreis Dahme-Spreewald schließt sich gerne an.

1. März 2016

Gesicht zeigen - für Demokratie und einen starken Rechtsstaat!

Lari und die Pausenmusik (Foto: Thorsten Kleis)
Bunter und lauter die Gegendemo (Foto: Robert Seelig)

Am gestrigen Abend sammelten sich 150-200 Bürger in Königs Wusterhausen vor der Sabelus-Apotheke um die vom Pfarrer Hochbaum und von Thorsten Kleis, Vorsitzender der Basisorganisation 42 (BO42) angemeldeten Kundgebung "Gesicht zeigen - für Demokratie und einen starken Rechtsstaat!" versammelt und kundgegeben, dass Sie den Ansichten der AFD, die ihre Demonstration unter dem Motto "Asylchaos stoppen, Rechtsstaat wiederherstellen!" anmeldete, nicht folgen. Etwa 100 Anhänger der AFD versammelten sich am Brunnen auf dem Marktplatz in Königs Wusterhausen, um ihre Ansichten kundzutun. Es war sehr viel Polizei im Einsatz um die Gewaltfreiheit beider Demonstration zu gewährleisten, eine offiziele Angabe über die eingesetzten Polizisten gibt es noch nicht. Mehr hier

14. Februar 2016

Interview mit der Jüngsten im Kreisvorstand

geführt von Julia Schütze

DIE LINKE in Dahme-Spreewald hat einen sehr jungen und sehr weiblichen neuen Kreisvorstand. Im Interview Jacqueline Swatzina, mit 23 Jahren das jüngste Mitglied.

Was hat dich dazu bewogen, Dich für den Kreisvorstand zu bewerben?

Ich will mich gern stärker politisch einbringen. Besonders will ich mich für Behinderte einsetzen und eine Verbindung zwischen Jung und Alt herstellen.

Du hast einen 4-jährigen Sohn und arbeitest als examinierte Altenpflegerin in Vollzeit. Wie bekommst du das und die Politik unter einen Hut?

Durch die Unterstützung meiner Familie, meines Freundes und viel Multitasking bekomme ich das ziemlich gut hin. Manchmal denke ich auch, dass es zu viel ist, aber der Spaß an der Arbeit und der Politik halten mich dabei. Jedoch ist mein Sohn das Wichtigste für mich.

Was hat dich am Beruf Altenpflegerin gereizt und was wünschst du dir in deinem Beruf?

Ich wollte schon früh Krankenschwester oder Ärztin werden. Der menschliche Körper und die Medizin haben mich schon früh fasziniert. Leider waren meine Noten nicht ausreichend für ein Medizinstudium, daher habe ich zur Orientierung ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Tagespflege für Menschen mit Demenz gemacht und darüber meinen Einstieg gefunden. So arbeite ich jetzt schon seit meinem 16. Lebensjahr in der Pflege.

Die Probleme in der Pflege sind klassisch: fast überall Personalmangel, häufig schlechte Bezahlung und ein zu wenig auf Familien und Alleinerziehende angepasstes Schichtsystem. Gerade das Schichtsystem ist ein zentrales Problem. Um für junge Mütter und Väter attraktiver und machbarer zu werden, sollten zum Beispiel mehr so genannte “Muttischichten” eingeführt werden.

Was müsste deiner Meinung nach die Politik verändern, um attraktiver für junge Frauen und Familien zu werden?

Man muss wesentlich mehr auf die sozialen Themen aufmerksam machen: die Kosten für Kita und Hort müssen sinken, wir brauchen mehr Freizeitmöglichkeiten sowohl für mein Kind als auch für mich als jungen Menschen. Mindestlohn und Altersarmut sind auch Themen, die mich beschäftigen, auf die jedoch zu wenig eingegangen wird. Die Politische Bildung in Schulen sollte mithilfe echter Politiker/innen und engagierter Leute passieren, da reicht der Frontalunterricht zumeist nicht, um die Schüler/innen zu begeistern.

 

 

23. Januar 2016

Änderung des Kommunalabgabengesetzes / Altanschließerbeiträge

Beschluss 10 der 1. Tagung des 5. Kreisparteitages der Partei Die Linke.

Die Landtagsfraktion der Partei DIE LINKE. und die Regierungsmitglieder unserer Partei werden aufgefordert, sich für eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes einzusetzen.

Gemäß Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 12. November 2015 sind Altanschließerbeiträge unzulässig. Das Land Brandenburg muss in Abstimmung mit den Abwasser und Wasserzweckverbänden im Land Brandenburg dafür Sorge tragen, dass die verfassungswidrig erhobenen Beiträge an alle Beitragszahler und -zahlerinnen zurückgezahlt werden. Die Kosten dürfen nicht auf die Gebühren umgelegt werden.

23. Januar 2016

Resolution - Integration der zu uns Geflüchteten unterstützen – Rassismus bekämpfen

Beschluss 07 der 1. Tagung des 5. Kreisparteitags der Partei Die Linke.

Der Kreisparteitag beschließt die nachfolgende Resolution an die Landesregierung Brandenburg und die Bundesregierung zu übergeben.

Der Kreisparteitag dankt allen ehrenamtlichen HelferInnen, die vor Ort wichtige Integrationsarbeit leisten. Für diese Aufgabe brauchen wir jede und jeden. Deshalb bittet der Kreisparteitag sich einzubringen und Hilfe zu leisten, wo immer möglich, mit Nachbarinnen und Nachbarn, mit Freundinnen und Freunden zu reden und die lokalen Initiativen mit Sachspenden und durch Mitarbeit zu unterstützen.

Der Kreisparteitag fordert alle Genossinnen und Genossen auf, sich verstärkt an Aktionen, die auf Toleranz und Weltoffenheit und die Integration von zu uns Geflüchteten ausgerichtet sind und an Aktivitäten gegen Nazis zu beteiligen.

Resolution

Kriege, politische Unsicherheiten, wirtschaftliche Not oder Perspektivlosigkeit - es gibt viele Gründe warum Menschen fliehen. Millionen Menschen sind auf der Flucht, nur ein Bruchteil ist auf dem Weg nach Europa, viele sterben auf diesem Weg. In Europa und speziell in Deutschland steht die Politik vor Herausforderungen. Doch in den Debatten über Flüchtlinge vergessen die Akteure häufig, dass es nicht um Quoten, Geld oder Kapazitäten geht, sondern um Menschen. Asyl ist Menschenrecht. In Deutschland ist es zudem im Grundgesetz als Grundrecht festgeschrieben. Menschen haben ein Recht auf menschenwürdige Behandlung.Die Ursachen der Flucht so vieler Menschen aus ihrer Heimat sind Armut und Kriege. Dahinter steckt das gleiche Prinzip der Ausbeutung wie hierzulande. Die Versuche, Menschengruppen gegeneinander auszuspielen, sind extrem gefährlich. Sie gefährden den sozialen Frieden in höchstem Maße. Es gibt Kräfte in unserer Gesellschaft, die genau das wollen. So werden Gerüchte gestreut wie eine angebliche Notwendigkeit der Absenkung von Mindestlohn, HartzIV-Regelsatz und Rentenniveau zur Finanzierung der Flüchtlingshilfe. Wenn MigrantInnen und AsylbewerberInnen durch solche Debatten die Schuld für ein schlechtes Sozialsystem oder niedrige Löhne gegeben wird, lenkt das davon ab, wer Vermögen besitzt und soziale Kürzungen durchsetzt. Es gilt, sich mit allen Kräften für das Recht auf Arbeit, Bildung und Wohnen für alle hier lebenden Menschen einzusetzen. Im Mittelpunkt steht deshalb die Forderung an die Politik, dass Menschen nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen.

Die Regierung hat die Pflicht, alle Flüchtlinge sicher und würdig unterzubringen und parallel denjenigen Menschen zu helfen, die schon länger in Armut leben. Eine Ausspielung der Armen in diesem Land und weltweit darf es nicht geben!

  • Investitionen in den sozialen Wohnungsbau, damit alle Menschen ein anständiges Dach über dem Kopf haben. Das gilt genauso für immer mehr von Armut betroffene Menschen, die schon länger in Deutschland leben, wie für Geflüchtete, die unsere Hilfe brauchen. 
  • Schaffung von Arbeitsplätzen zu verantwortungsbewussten Bedingungen als eine zentrale Aufgabe. Erwerbslose und Flüchtlinge nicht gegeneinander ausspielen.
  • mehr Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für Geringqualifizierte, kein Ausspielen von Langzeitarbeitslosen gegen Flüchtlinge
  • Ressourcen für Hilfen für Flüchtlinge und Asylbewerber/innen nicht gegen Ausgaben im Bildungshaushalt aufrechnen, zusätzliche Unterstützung für Flüchtlinge und einen bestmöglich ausgestatteten Bildungsbereich für alle Kinder

Eine Willkommenskultur, die den Geflüchteten zugewandt ist, wird sich aber nur dann entwickeln können, wenn echte Lösungsansätze an die Stelle von immer abenteuerlicheren Abschottungsszenarien treten.

  • das Bundesamt für Flucht und Migration personell aufstocken, damit eine kürzere Verfahrensdauer erreicht werden kann und Antragstellerinnen und Antragstellern monatelange Unsicherheit und Stress erspart.
  • Gesicherte finanzielle Unterstützung der Kommunen. Strukturelle Beteiligung des Bundes an den Kosten der Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Asylsuchenden
  • bundesweit einheitliche und gemeinsame Standards und Verfahren für die Flüchtlingsaufnahme
  • Integrationsmaßnahmen so früh wie möglich beginnen werden, Zugang für Asylsuchende zu Integrations- und Sprachkursen, die Aufhebung bestehender Restriktionen beim Arbeitsmarktzugang
  • Wohnungsbau stärken, private Kontakte und Initiativen nutzen
  • ehrenamtliche Initiativen für eine gute Aufnahme von Flüchtlingen stärken, ideelle und finanzielle Anerkennung.

Dass diese Aufgaben von vielen politisch Verantwortlichen nicht oder nur zögerlich in Angriff genommen werden, nährt bei einem Teil der Bevölkerung das Gefühl, in das Chaos zu steuern. Zu dieser Unsicherheit gesellen sich Vorurteile gegenüber den Menschen, die zu uns kommen; Vorurteile, die wiederum von rechten Kräften in der Gesellschaft eifrig befördert werden. Die Auseinandersetzung mit den Vorurteilen ist ein schwieriger aber notwendiger Prozess. „Die Unwissenheit kommt der Wahrheit näher als das Vorurteil“, zu dieser Erkenntnis gelangte Wladimir Iljitsch Lenin. Unwissende sind offen ist für die Wahrheit, während Menschen mit Vorurteilen kein Ohr mehr für die Wahrheit haben, bzw. sie sich ihre eigene Wahrheit dazu stricken - was häufig der Lüge sehr viel näher kommt.

  • Aufklärung durch Faktencheck 
  • keine Toleranz gegenüber denjenigen, die die Würde anderer Menschen angreifen.
  • anlasslose Personenkontrollen von Flüchtlingen abschaffen, da Betroffene sonst als vermeintlich Kriminelle preisgegeben werden
  • rassistisch motivierte Straftaten konsequent verfolgen und ahnden
  •  Rassismus in der Gesellschaft aktiv und umfassend bekämpfen
  • Bildungsarbeit im Sinne von Artikel 28 der Brandenburgischen Verfassung in allen Bildungseinrichtungen stärken. (Die Brandenburgische Verfassung beschreibt in Artikel 28 unter anderem als Ziele der Bildung, Schüler zu erziehen zu „selbständigem Denken und Handeln, zur Achtung vor der Würde, dem Glauben und den Überzeugungen anderer, zur Anerkennung der Demokratie und Freiheit, zum Willen zu sozialer Gerechtigkeit, zur Friedfertigkeit und Solidarität im Zusammenleben der Kulturen und Völker“.
2. Januar 2016

Information der Kreisverwaltung über die im Landkreis lebenden Ausländer/innen

Zum Download bitte auf das Bild links klicken.