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Martin Günther
Martin Günther

Pressemitteilung

Schutz von Leib und Leben muss auch am BER Vorrang haben

Zu den von der Gewerkschaft ver.di öffentlich gemachten Arbeitsunfällen am BER durch Stromschläge an Geräten zur Gepäckkontrolle erklärt Martin Günther, stellvertretender Landesvorsitzender der LINKEN Brandenburg:

"Der Schutz der Beschäftigten muss immer Vorrang haben. Ich bin schockiert, dass es in einem neueröffneten Terminal überhaupt zu solchen Unfällen kommen kann. Die betroffenen Geräte sind sofort stillzulegen. Als Miteigentümer und Aufsichtsbehörde ist die Landesregierung in der Pflicht, hier umgehend für sichere Arbeitsbedingungen zu sorgen."

Laut ver.di-Angaben verletzen sich Beschäftigte des Sicherheitsdienstes immer wieder bei Arbeitsunfällen durch Stromschläge – und zwar an den Geräten der Passagierkontrolle (!) am Flughafen BER. Beschäftigte der Firma Securitas berichten von starken Schmerzen, Taubheitsgefühl und Benommenheit, die sie durch Stromschläge bei der maschinellen Kontrolle des Handgepäcks erleiden. Mehrfach mussten Verletzte gar via Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert werden. Die behandelnden Ärzte attestierten bei einigen Betroffenen Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Stromschläge. Allein am 6. Januar 2021 kam es zu 11 dokumentierten Fällen, davon 4 verbunden mit Rettungseinsätzen. Insgesamt soll es bereits mehr als 60 Unfälle gegeben haben. Bei Kontakt mit den Geräten können diese Unfälle auch die Passagiere treffen.

"Ich erwarte von der Landesregierung ein sofortiges Eingreifen, um die Sicherheit von Beschäftigten und Passagieren am BER sicherzustellen!"

 

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