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Presse, LAG Queer

Ob im Regenbogenkiez oder "umme Ecke" – Gemeinsam gegen Mietwucher und Verdrängung!

Das Team des "Hafen" in der Motzstraße hat bekanntgegeben, dass die Bar am 3. Januar 2019 schließen muss. Verhandlungen für eine Verlängerung des Mietvertrages waren bislang an der mangelnden Kooperationsbereitschaft des Vermieters gescheitert. Zur drohenden Schließung der "Hafen"-Bar erklärt der Landessprecher*innenrat der Landesarbeitsgemeinschaft DIE LINKE. Queer Berlin-Brandenburg:

"Mietwucher und Verdrängung gehören mittlerweile zum Alltag vieler Menschen in Berlin, vor allem derer, die nicht das Glück haben besonders wohlhabend zu sein. Dem müssen wir uns entgegenstellen, ob im eigenen Kiez oder in der Kneipe am Nollendorfplatz. Unsere Unterstützung des Volksbegehrens "Deutsche Wohnen & Co Enteignen" ist dazu ein wichtiger Schritt. Dabei geht es nicht ausschließlich darum, Wohnungsmieter*innen zu schützen, sondern auch das Kleingewerbe, das dazu beiträgt, dass unsere Stadt lebenswert, offen und bunt bleibt.

Wir rufen darüber hinaus zur Teilnahme an der Soli-Aktion auf, die der 'Hafen' am 3. Januar 2019 ab 13 Uhr in dem Lokal veranstaltet. Zeigt Gesicht und seid solidarisch mit denjenigen, die um den Erhalt queerer Kiezkultur kämpfen – damit Berlin nicht Tübingen wird!"

Daniel Bache, Harald Petzold

 


DIE LINKE

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