13. September 2016

Bei uns ist Krieg! Und was machst Du?

Flugblatt_08.2016.pdf

21. Juli 2016

„Wozu sind Kriege da?“

Die scheinbar naive Frage, wozu Kriege da sind – in einem Songtext von Udo Lindenberg formuliert

aus der Perspektive eines Kindes –, macht sich die Basisorganisation (BO) Luckau in der Partei DIE

LINKE zu eigen. Sie hat zum Weltfriedenstag am 13. September 2016 den Bundestagsabgeordneten

der „Linken“, Norbert Müller, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung eingeladen. Der 30 Jahre

alte Student war im November 2014 in den Bundestag nachgerückt, nachdem Diana Golze

brandenburgische Arbeits- und Sozialministerin geworden war.

Von Müller erhofft sich die BO Luckau Ansätze für Antworten auf die Frage, wozu Kriege da sind, wem

sie nützen und wem sie besonders schaden. Er ist Vorsitzender der Kinderkommission des Deutschen

Bundestages und verfügt von daher auch über spezifische Informationen zu den Auswirkungen von

Krieg und Vertreibung auf Kinder und Jugendliche. Alle Interessierten aus Luckau, Heideblick und

Umgebung sind für den 13. September 2016, 19 Uhr, in das Luckauer Mehrgenerationenhaus am

Markt eingeladen.

Das Spannungsfeld von Krieg und Frieden und die Tatsache, dass Krieg auch in Mitteleuropa nicht

mehr ausgeschlossen scheint, treiben die Mitglieder der BO Luckau seit Jahren um. So war am

22.Juni die 75. Wiederkehr des Tages, an dem Nazi-Deutschland seinen verbrecherischen

Angriffskrieg gegen die Sowjetunion in Gang setzte, Anlass für ein stilles Gedenken zu Ehren der 27

MillionenTodesopfer, die der deutsche Nazi-Terror dort gefordert hat. BO-Vorsitzender Holger Menze

kritisierte, dass weder Bundesregierung noch Bundestag sich zu Gedenkveranstaltungen anlässlich

dieses 75.Jahrestages hatten entschließen können.

Der BO-Vorstand Luckau pflichtete dem Vorsitzenden des Deutsch-Russischen Forums e.V. bei,

Brandenburgs ehemaligem Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD), der im Berliner

„Tagesspiegel“ geschrieben hatte: „Wir gehen nicht gut mit unserer nationalen Verantwortung um, und

wir vergeben eine historische Chance für unser Verhältnis zu unserem größten Nachbarn in

Osteuropa. Angesichts der schweren Spannungen müsste es das Gebot der Stunde sein, die

Versöhnungsleistung der früheren Sowjetrepubliken und Russlands staatspolitisch zu würdigen.

Um den hohen Blutzoll, den die Völker der Sowjetunion auch bei der Niederschlagung des Nazi-

Terrors zu entrichten hatten, war es zum 71. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus

gegangen: Mitglieder der BO Luckau versammelten sich am 8. Mai am sowjetischen Ehrenfriedhof an

der Sandoer Straße und legten dort Blumen und ein Gebinde nieder.

Susanne Herms (links), 1. Vorsitzende des Vereins „Mensch Luckau“ e.V., freut sich über die Geldspende für die Flüchtlingshilfe, die Heidi Trojca als Stellv. Vorsitzende der BO Luckau ihr übergeben hatte.
14. Januar 2016

Basisorganisation Luckau unterstützt Flüchtlingshilfe

Seit der Gründung des überparteilichen Vereins „Mensch Luckau“ e.V. vor knapp einem Jahr engagieren sich in der Berstestadt auch Mitglieder und Sympathisanten der örtlichen Basisorganisation (BO) der Partei DIE LINKE beim Aufbau und der Stärkung einer Willkommenskultur für die Geflüchteten aus vielen Ländern der Welt. Anfang 2016 lebten 116 Asylsuchende – überwiegend Familien vor allem aus Syrien und Afghanistan – im Luckauer Wohngebiet am Mühlberg, für Ende Januar wurde die Fertigstellung einer Gemeinschaftsunterkunft für weitere 190 Geflüchtete in der ehemaligen Förderschule an der Schanze. Bei einem Stammtisch von „Mensch Luckau“ im Restaurant „Sonne“ am Markt konnte die stellvertretende Luckauer BO-Vorsitzende der Linken, Heidi Trojca, dem engagierten Verein eine Geldspende in Höhe von 200 Euro übergeben.